Wie funktionieren die Gesprächskarten?
Kuratierte Gesprächskarten in drei Tiefen-Stufen — Locker, Mittel, Tief. Was ihr wann zieht und wie ihr damit umgeht.
Drei Tiefen-Stufen
Die Karten sind nach Reibungs-Niveau organisiert. Nicht nach Thema, sondern nach Aufwand und Verletzlichkeit:
- Locker — eine Frage, eine kurze Antwort. Gut für Frühstück, U-Bahn-Fahrt, kurze Pausen.
- Mittel — fordert ein bisschen Nachdenken. Gut für Abende, nach dem Essen.
- Tief — verletzlicher. Erfordert Zeit und Aufmerksamkeit. Gut für ruhige Wochenenden oder Spaziergänge.
Wie ihr eine Karte zieht
In der App: Reden-Tab → „Karte ziehen”. Du wählst Tiefe, weTime mischt aus dem passenden Stack. Eine:r liest vor, die:der andere hört zu — ohne sofort zu antworten.
Tipp aus der Praxis
Beschränkt euch auf eine Karte pro Sitzung. Wir wollten anfangs „eine durchgehen” — aber die Magie kommt aus dem Ausreden-Lassen, nicht aus dem Abhaken.
Wenn eine Karte eine schwierige Stelle berührt: legt sie zur Seite und kommt später drauf zurück. Sie ist nicht weg, sie wartet.
Wann nicht Karten ziehen
- Direkt nach einem Streit (Reizbarkeit verzerrt)
- Im Halbschlaf (Aufmerksamkeit fehlt)
- Mit Phones in der Hand (offensichtlich)
Karten zurücklegen
Wenn eine Karte einfach nicht passt: tap auf „↻ Andere Karte”. Die App lernt mit der Zeit, welche Tiefe und welche Themen-Cluster bei euch funktionieren.
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